'Peewee Princess of Dau & Deh' ist ein aus 7 Bildern und einem gleichnahmigen Song bestehendes zentrales Werk in dem Musik und Malerei in einem über einjährigen Schaffensprozess verschmolzen wurden. Das Leben entstand im Rahmen des unabhängigen Malereistudiums der Künstlerinitiative Malfront. Grundlage bildet ein Text von Klaus Sobolewski. >>> Text lesen 'Peewee Princess of Dau & Deh' is a central work composed of 7 paintings and a homonymous song. In the over one year lasting creation process the Work merged music and painting. It is part of the Malfront main study. The basis of the work is a lyric by Klaus Sobolewski. >>> read the lyric
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Hört Euch den Song an während Ihr Euch die Bilder anschaut listen to the song while watching the pictures >>> peewee princess of Dau & Deh (6min29sec)
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Auszug aus einem Brief an Michael Goller: Mein Malfront-Diplom soll mit der im Schaffensprozess verschmelzenden Seinsformen Malerei und Musik eine neue geschärfte Aussage ermöglichen. Malerei und Musik funktionieren dann jeweils als Teil einer Gesamtaussage. In dem gemeinsamen Für den Betrachter sowohl gehörtes und gesehenes zusammenkommt und sich nicht wiederholt sondern gegenseitig ergänzt und bereichert. Dabei werden die beiden Teil dann natürlich auch unabhängig voneinander existieren. Und können auch so wahrgenommen werden. Im Schaffensprozess aber soll ein erweiterter Dialog zwischen dem Song den Bildern und mir als Schaffender entstehen. Als ich diesen genialen Text, den Abschiedsbrief von Klaus an die Welt vertonte, hatte ich bereits das Bild: 'die kleine Isabelle im Urwald' gemalt. Es war meiner Vorstellung von der kleinen Prinzessin des Dau & Deh von der Klaus spricht sehr nahe. Ich benutzte dieses Bild also für das schreiben des Songs. Während der Phase der Songentstehung malte ich noch weiter zwei Bilder. Bilder die in erster Linie dem Song dienen sollten. Der Song ist inhaltlich in drei Teile, ist musikalisch aber in vier Teile unterteilt. Das Bild 'die kleine Isabelle im Urwald' inspirierte mich und steht für den ersten Teil des Songs. Minimal nur mit Akustikgitarre und Gesang wird hier die Welt des Dau & Deh dem Hörer vorgestellt. Das zweite Bild ist quadratisch, sehr pastoss, und repräsentiert für die Schaffensphase den mittleren lauten Teil. Stampfend und schwebend zugleich wird der Übergang von der Welt des Dau & Deh zur heutigen Welt deutlich. Dieser mittlere Teil ist musikalisch in zwei Teile unterteilt. Es beginnt mit einer sich wiederholenden Phrase Gesang und steigert sich über einer Minute hinweg in ein Gitarrensolo hinein. Der Text und das Solo erzählen wie das Bild über das verschwinden des Dau & Dehs und über das was fehlt. Was fehlt? Der letzte Teil des Songs ist gleich spärlich instrumentiert wie der erste. Inhaltlich geht es um die Menschen heute, über Ihr befinden. Und es verrät die Möglichkeit das Dau & Deh zu entdecken. Das Verborgene, das Heilige zu finden und für die eigene Seele nutzbar zu machen. 'In a far day when - many words are silent - something strange will happen' so klingt der Song minimalst bekleidet und zeitlich gestreckt aus. Um den Worten die größt mögliche Bedeuteung zu geben. Das Bild für die Schaffensphase des letzten Teils war 'Zwei Köpfe, Letztes vor der Malpause gemaltes Bild (letztes gemaltes Bild)' über das ich ja schon geschrieben habe. Der Text von Klaus trägt so viel Hoffnung in sich. Warum hat ausgerechnet Ihn die Hoffnung zum Schluss verlassen? Jetzt bin ich in der Situation, dass ich den Song im Studio fertig aufgenommen habe. Er ist auch schon gemischt und ich kann Ihn mir so oft anhören wie ich will. Jetzt wiederum ist mir klar, dass die drei Bilder und im besonderen die kleine Isabelle, die vor und während des Songschreibens entstanden notwendig für den Song und für die kommenden Bilder waren. Es ist mir aber auch klar das diese drei Bilder später nicht zu denen gehören werden die jetzt erst entstehen. Sie werden also nur Idee, nur Skizze sein und später nichts zur Aussage beisteuern. Denn im Gegenteil denke ich, dass ich jetzt mit Hilfe des fertigen Songs diese drei Bilder noch besser auf den Punkt bringen kann. Meiner Bisherigen Vorstellung nach würde ich gern zwei Gruppen von Bildern malen: Das Dau & Deh gestern: - die kleine Prinzessin (Bildniss Prinzessin) - das Land des Dau & Deh (rhythmisches Landschaftsbild in bunten Farben) - die Bedrohung durch negative Kräfte - die Prinzessin schenkt das Dau & Deh dem Universum Das Dau & Deh Heute: - die Welt heute - die Menschen heute (wissen nichts vom Dau & Deh, können es aber spüren und erfahren, wenn sensibel) - das erahnte unbestimmte liegt in der Zukunft Aber das kann auch alles ganz anders werden. 'Die kleine Prinzessin' ist eingeleimt. Ich freue mich darauf. Aber es ist die Hölle schwer. Schon viele Skizzen gemacht. Aber so richtig ist es noch nicht da wo es sein soll. Eben habe Ich Deine sms bekommen, in der du geschrieben hast, dass das erste Bild deiner Vier Dreiheiten bereits fertig ist. Das freut mich! Hoffentlich sehe ich das Bild und wir uns bald im Atelier. Bis dahin. Peter Piek 2006 |