Ausgangspunkt dieser wie ich sie nenne gravitationsfreien Bilder ist das Bild "Landschaft mit Augenbrauen" vom 07.08.07. Dieses während des Landschaftspraktikums entstandene Bild schenkte mir die Vision eines Bildes im Raum. Raumbild. So in der Art kann ich mir vorstellen riesige Flächen zu bearbeiten. 10 x 20 oder 100 x 200 Meter. Elementhaft. Rhythmisch. Leuchtend. Lebend. Natürlich kann so eine große Fläche nicht bemalt werden. Die Ideale Malfäche ist nicht größer als 2x2 Meter. Gerade groß genug um sich mit seinem Ganzen Gestus abbilden zu können. Und klein Genug um der Möglichkeit willen das Gesamte zu sehen. Folgerichtig sind diese Bilder Studien. Studien in Öl auf Leinwand für ein Bild im Raum. Jedes einzelnen Bildelement soll mit jeweils einem Leuchtkasten in identischer Form und Farbe umgesetzt werden. Die Leinwand als Daten - Musik - Rhythmuselement - Malerei - träger kann beliebig ersetzt werden. Sie bleibt trotzdem definierte Pause im Bild. Um Möglichkeiten, Ideen zu suchen fuhr ich mit dem Fahrrad durch die Strassen. Am Alexanderplatz in Berlin stehend richtete ich den Blick nach oben. Da kam die Idee. Quasi in der Luft. Da soll es sein. Der Rhythmus als Gottesbeweis in der Luft. In der Realität könnte das so aussehen: 12 Säulen errichten ein Bildfeld in dem die Elemente eingehangen werden können. (Die Punkte der Säulen sind im Bild als Schwarze Augenförmige Elemente gekennzeichnet.) Höhe der Säulen: ca 24m; Umspanntes Bildfeld: ca. 30x80m Man könnte ein ähnliches Bild auch zwischen Häuser oder in eine Schlucht hängen. Danken möchte ich Thomas Dressel für das Engagement und die Vision das Bild umzusetzen, Michael Goller für das Landschaftspraktikum und Michel Kabisch für die Dreidimensionale Darstellung (siehe unten).
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